Zeitqualitäten und unser Erleben: Unfälle anders betrachtet

Sieht man sich die Agenturschlagzeilen durch, so fällt auf, dass der heutige Tag von schweren Unfällen im Skisport geprägt war. Alexandra Meissnitzer stürzte schwer bei der Abfahrt in Aspen, worauf drei ihrer Teamkolleginnen ihren Start zurück zogen. Nach weiteren Stürzen wurde die Abfahrt nach 37 Läuferinnen abgebrochen.
Rainer Schönfelder baute einen kapitalen Sturz beim Riesentorlauf in Bad Kleinkirchheim und fällt bis Jänner aufgrund von mehreren Verletzungen (Verdacht auf Bruch des linken Oberarmkopfes sowie eine Rippen-, Thorax- und Schuhrandprellung) aus. Damit war er nicht alleine. Der Norweger Lars Myhre erlitt bei einem Sturz eine Knieverletzung, der Franzose Raphael Burtin zog sich Serienrippenbrüche zu.

Schaut man sich die Zeitqualität des heutigen Tages an, so sieht man, dass Sonne und Uranus ein Quadrat bilden. Die Sonne symbolisiert als Archetyp unser Ego, das sich durch Spiel Befriedigung und Lebensfreude verschaffen will. Es ist das Prinzip das uns Handeln lässt und das auf kreative, einzigartige Art und Weise.
Uranus ist das Prinzip der Freiheit, Befreiung und Unabhängigkeit, das sich in keinen Rahmen zwängen und durch keine Kraft kontrollieren lassen will. Uranus steht für Veränderung und diese kann, wenn ihr eine Kraft entgegenwirkt, explosionsartig erfolgen oder zum Bruch des Widerstandes führen (z.B. Knochenbruch). In der Kombination dieser beiden Kräfte als mundanes Quadrat ergibt das eine dynamische, explosive Konstellation, die sich unter anderem in kapitalen Unfällen manifestieren kann.

Da wir Qualitäten (auch die eigenen) in der Projektion erleben können, kann es passieren, dass uns Sonne Quadrat Uranus im Außen begegnet - wie es den restlichen SkifahrerInnen ergangen ist, die diese Zeitqualität über die schweren Stürze Ihrer KollegInnen erfahren haben.

Das heißt nicht, dass ein jeder unter dieser Zeitqualität einen Unfall erleiden wird. Was erlebt wird, hängt stark davon ab, mit welchem Anteil unserer Persönlichkeit diese Zeitqualität in Resonanz geht und wie gut wir gelernt haben, damit umzugehen. Trifft diese Konstellation auf persönliche Planeten in unserem Horoskop, so ist an den Tagen unter welchen diese Zeitqualität ihre größte Wirkung entfacht, Vorsicht geboten. Es ist angeraten, das Leben flexibel zu organisieren, Stress zu vermeiden und wahrzunehmen, ob sich in einem das Bedürfnis nach Veränderung regt. Diesem sollte man Raum geben und nicht dagegen arbeiten.

Ich habe (ohne mir über diese Konstellation wirklich bewusst zu sein, obschon ich Kenntnis davon hatte) am Donnerstag begonnen, mein Büro umzuorganisieren und meine Sitzposition vollkommen neu auszurichten. Damit ging ein generelles ausmisten einher, durch das ich wieder Raum und Luft zum Atmen in mein vollgeräumtes und stickiges Büro brachte. Ich habe mein Büro radikal verändert und nebenher am Freitag auch noch aus dem Kellerabteil die Familienkohle unserer Vermieter aus den 50er Jahren entsorgt (was wohl auch mit anderen Aspekten meiner Persönlichkeit zusammenhängt; auf jeden Fall war es für mich ein sehr symbolischer, fast ritueller Akt); das Kellerabteil ist jetzt total verändert, fast wie neu. Das ist eine Art mit dieser Zeitqualität umzugehen.
Eine andere wäre es, spontan etwas Ungewöhnliches zu machen, für Abwechslung zu sorgen und sich Raum zu verschaffen.
Diese Zeitqualität kann sich durch das Bedürfnis nach Veränderung, Abenteuer und dem Drang, aus dem Alltagstrott auszubrechen, manifestieren, oder Aufregung, unerwartete Erlebnisse oder eine Überraschung bringen. Bewusstsein und bewusstes Handeln erleichtern den Umgang mit dieser Qualität und das Beispiel oben zeigt, dass sich konstruktive, ja, befreiende Ergebnisse erzielen lassen.

Mich würde sehr interessieren, welche Erlebnisse ihr in den letzten Tagen hattet. Habt ihr etwas von dieser Zeitqualität spüren können? Oder ist sie scheinbar spurlos an euch vorüber gezogen?

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